Künstliche Intelligenz – ein großes Wort. Während die einen mit Respekt und Vorsicht die Entwicklungen beäugen, feiern andere jede neue Erkenntnis als wissenschaftlichen Durchbruch.

Technik und alles, was damit zu tun hat, interessiert unser Member Thomas Kent Rohrberg schon seit seiner Kindheit. Nachdem der gebürtige Däne Business Admistration studiert und viele Jahre in den Bereichen Service und Sales gearbeitet hat (unter anderem bei DHL und der Telekom), ist er heute als Vertriebspartner für Künstliche Intelligenz in den verschiedensten Branchen unterwegs.

In seiner Member Story erzählt Thomas unter anderem, wo für ihn die großen Vorteile von künstlicher Intelligenz liegen und in welchen Bereichen sie heute bereits eingesetzt wird. 

AXIS: Lieber Thomas, kannst Du uns erklären, was Du genau machst?

Thomas: Wie Du schon richtig gesagt hast, beschäftige ich mich sehr viel mit Künstlicher Intelligenz. Ich arbeite als Vertriebspartner bei 2021.ai. Wir bieten für Unternehmen höchstindividuelle Algorithmen, die wir speziell für die jeweilige Firma bauen. Außerdem haben wir unsere eigene KI-Plattform entwickelt und beschäftigen viele Datenwissenschaftler. Deren Einsatz ist oft nötig, aber auch oft sehr teuer. Um deren Wissen schnell und möglichst kostengünstig vielen Unternehmen zur Verfügung zu stellen, „vermieten“ wir diese Mitarbeiter mit all ihrem Knowhow. 

AXIS: Was ist denn der Nutzen von künstlicher Intelligenz? Hast Du da vielleicht ein Beispiel für uns?

Thomas: Künstliche Intelligenz hat sehr viele Vorteile. Zum einen können damit sehr präzise und genaue Vorhersagen getroffen werden, zum Beispiel wann ein Kunde ein Unternehmen wieder verlassen wird. Künstliche Intelligenz kann auch helfen, Betrugsmails zu entlarven und Personaler entlasten, indem unser Algorithmus schon eine Vorauswahl bei Bewerbungen trifft. Aber natürlich muss immer ethisch-verantwortungsbewusst mit künstlicher Intelligenz umgegangen werden. 

AXIS: Wie stark nutzt Du künstliche Intelligenz privat?

Thomas: Künstliche Intelligenz ist längst ein fester Bestandteil unseres Alltags, auch wenn uns das nicht immer bewusst ist. Künstliche Intelligenz kommt zum Beispiel beim Onlineshopping zum Einsatz. Ich bin ein leidenschaftlicher Läufer und laufe auch fast jeden Tag. Auf meinem Handy habe ich dafür verschiendene Apps, wie zum Beispiel Runtastic oder Endomondo/Garmin. Mit Hilfe von KI kann ich meine Fortschritte tracken und habe auch einen virtuellen Laufpartner dabei. 

AXIS: Woher kommt denn eigentlich Deine Begeisterung für Technik?

Thomas: Die war eigentlich schon immer da. Ich bin sehr neugierig und will ständig mehr über künstliche Intelligenz erfahren – wir stehen gerade noch Anfang und ich bin überzeugt, dass in den nächsten Jahren wahnsinnig viel möglich sein wird, was wir uns gerade noch gar nicht vorstellen können.
Gerade sehe ich mich selbst als eine Art Übersetzer, der die verschiedenen Vorteile von künstlicher Intelligenz erklärt und vermittelt, wie man sie am besten einsetzen kann. Mir ist es wichtig, dass die Menschen verstehen, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz nicht bedeutet, dass wir die Kontrolle abgeben und von ihr „gesteuert“ werden. Ich sehe KI als Assistenten und Werkzeug, mit dem man die unterschiedlichsten Prozesse einfacher und optimaler gestalten kann.

AXIS: Was unterscheidet Dich von Deiner Konkurrenz?

Thomas: Sicherheit steht für mich an oberster Stelle. Mir ist bewusst, dass ich mit vertraulichen Daten arbeite und das auch in ganz unterschiedlichen Bereichen. Mir ist wichtig, dass meine Kunden wissen, dass ihre Daten auf keinen Fall an Dritte gelangen!
Bei 2012.ai nennen wir diese Sicherheit auch Governance. Gemeinsam mit der Europäischen Union definieren wir "ethische Richtlinien" für den Umgang mit KI. Außerdem spezialisieren sich viele Unternehmen, die künstliche Intelligenz anbieten, auf eine bestimmte Branche. Das machen wir nicht, denn wir möchten unsere Technologie möglichst vielen Menschen zur Verfügung stellen.

AXIS: Als Vertriebspartner für Künstliche Intelligenz könntest Du ja auch bequem zuhause arbeiten. Warum hast Du Dich für das AXIS entschieden?

Thomas: Ich habe zufällig bei einem Networking-Event in der Tabakfabrik Albert Ortig (Anm: Albert ist der Gründer und Initiator von AXIS) und Lucia kennengelernt. Durch die beiden habe ich das AXIS für mich entdeckt.
Ich brauche die Kommunikation und den Austausch mit Kollegen, darum ist Home-Office nicht wirklich das richtige für mich. Das AXIS hat für mich einen charmanten Start-Up-Flair und ist gleichzeitig absolut professionell. Ich bin hier auch definitiv produktiver als zuhause, denn hier gibt’s einfach weniger Störfaktoren und man kommt ganz leicht in einen richtigen „Arbeitsflow“. Außerdem finde ich die Tabakfabrik sehr cool und inspierend. 

AXIS: Was ist für Dich persönlich denn der größte Vorteil von Coworking im AXIS?

Thomas: Ganz klar das Netzwerk! Jeder kann sich einbringen und seine Kontakte und sein Wissen mit den anderen Coworkern teilen. Alleine bei einer Tasse Kaffee findet ganz zwanglos Austausch statt und plötzlich entsteht für beide eine Win-Win-Situation. Durch die vielen Events vergrößert man sein eigenes Netzwerk. Es passiert hier so viel, und das nur durch Reden.

AXIS: Lieber Thomas, vielen Dank für das Interview mit Dir und die spannenden Infos über künstliche Intelligenz!

 

>>> Lust auf noch mehr AXIS-Member? Dann klick Dich gleich weiter zum Member Story von Stefan Parnreiter-Mathys

Related posts

0 Comentari(s)